Samstag: 30 August 2025
  1. Dashboard
  2. Galerie
    1. Alben
    2. Karte
  3. Fotospots
    1. Karte
  4. Artikel
  5. Forum
  6. Blog
    1. Artikel
  7. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Meine Kameras
  • Alles
  • Meine Kameras
  • Artikel
  • Seiten
  • Galerie
  • Forum
  • Blog-Artikel
  • Fotospot-Einträge
  • Erweiterte Suche
    1. Photografiks – Das neue Fotoforum für kreative Fotografie
    2. Artikel
    3. Über Photografiks
    4. Meine Kameras

    Canon EOS 600D - Alte Liebe, treue Begleiterin

    • Tommy
    • 28. August 2025 um 21:34
    • 44 Mal gelesen
    • 0 Kommentare

    Meine Erfahrungen mit der Canon EOS 600D - vom Kauf bis jetzt.

    Gekauft habe ich die Canon 600D vor ca. 7 Jahren. Bis dahin hatte ich die Canon EOS 1000D, mit der ich mich jedoch nie wirklich auseinandersetzte – da war es mehr „knipsen“ als fotografieren. Erworben habe ich die 600D gebraucht mit dem 18–55er Kit und dem EF 75–300. Zur 1000D hatte ich bereits das Sigma 70–300 Macro, daher hatte ich diese Brennweite nun doppelt.

    Der Gedanke war natürlich: neuere Kamera = bessere Bilder. Immerhin hatte die 600D statt 10 Megapixeln nun satte 18,7 Megapixel, statt 7 AF-Punkte ganze 9 – und was am auffälligsten war: ein klapp- und schwenkbares Display. Wie ich im Beitrag zur 6D Mark II schon schrieb, nutze ich den Live View fast nie an den DSLRs – daher ist ein großer Vorteil, dass sich das Display bei der 600D schützen lässt.

    Für meine Hände sitzt die 600D wie angegossen, als sei sie quasi dafür erschaffen worden. Das gibt mir auch heute noch ein sehr gutes und vertrautes Gefühl zur Kamera. Der Ein-/Ausschalter ist rechts platziert (anders als bei der 80D und 6D) und mit dem Daumen schnell erreichbar – was man schnell unterschätzen kann. Gerade wenn man die Kamera, wie ich, oft in der Hand trägt, ist sie so schnell einsatzbereit. Die Anordnung der Bedienknöpfe finde ich durchdacht, ich komme damit sehr gut zurecht.

    Einziges Manko: Es gibt bei der 600D nur ein Einstellrad – was mich jedoch nie störte. Eine Taste + Rad, und die Blende wird eingestellt – im Grunde das Gleiche wie bei der kleinen M50. Früher fiel mir das gar nicht auf. Erst als ich die 6D Mark II und später die Canon 80D kaufte, lernte ich, dass mehr Räder beim Einstellen schon sinnvoll sind :) Aber die 600D ist auch im Einsteigerbereich angesiedelt – von daher ist das schon okay.

    Auch die Position der Abblendtaste empfinde ich als besser gelöst – bei der 600D liegt sie auf der linken Seite, wo man sie schnell erreichen kann. Bei der 6D und 80D liegt sie rechts – was für mich eher umständlich ist. Spielt im Alltag zwar keine große Rolle, da ich die Taste nicht oft nutze – aber es wirkt irgendwie ergonomischer. Mit meinen Händen kann ich alles Wichtige schnell einstellen und erreichen, ohne umgreifen zu müssen. Das ist auch der Grund, warum ich die 600D selbst heute noch sehr gerne nutze – auch wenn die Technik natürlich weiter fortgeschritten ist und ich mit der Canon EOS R, der Fuji X-T3 und selbst mit der betagten 80D besser aufgestellt bin.

    Nach einiger Zeit im Besitz der 600D kaufte ich mir noch das Allround-Objektiv 18–135 mm dazu (wieder mit großen Erwartungen an bessere Bilder :) ). Heutzutage ist genau dieses Objektiv meist auf der Kamera – und da diese Kombi im Grunde fast nichts mehr wert ist, wenn man sie verkaufen wollte, ist sie überall dabei. Sie liegt einfach im Auto, beim Kajakfahren, im Regen im Wald usw. Es besteht keine große Gefahr, durch irgendwelche Umstände viel Wert zu verlieren – aber genau das macht die Kamera für mich irgendwie „wertvoll“. Denn sie ist in schwierigen Situationen mein Arbeitstier – und bis heute lebt sie, und man sieht es ihr nicht mal an.

    In der Regel reichen die 18 MP auch – die Fotos sind brauchbar, für Instagram und Co. sowieso. Wenn man weiß wie, entstehen auch tolle Bilder. Gehe ich bewusst los, um Fotos zu machen, ist klar: Dann ist eine andere Kamera dabei. Aber die 600D liegt brav im Auto und wartet auf ihren Einsatz – z. B. wenn spontan ins Kajak gestiegen wird und Gefahr besteht, durch Umkippen die Kamera zu schrotten.

    Auch ist sie für mich – von der Größe, vom Gewicht und vom Handling – wie gemacht: Nicht zu klein, nicht zu groß, nicht zu leicht, nicht zu schwer. Ich hatte mir später die M50 geholt, da ich dachte, sie sei klein und ersetzt das „Immer-im-Auto“-Setup. Jedoch ist mir die M50 zu frickelig, wenn man z. B. durch den Wald streift. Die 80D wiederum ist zu groß und zu schwer. Die 600D passt da punktgenau.

    Wenn man andere Kameras besitzt, gibt es sicher Kleinigkeiten, die man sich besser wünschen würde – zum Beispiel, dass die SD-Karte unten beim Akku sitzt. Die größeren Modelle haben sie seitlich, was sich nicht nur beim Arbeiten mit Stativ besser macht, sondern sich auch besser anfühlt, wenn man an die Karte muss. Auch der Sucher ist bei den größeren Modellen größer und angenehmer – jedoch komme ich auch wunderbar mit dem der 600D zurecht.

    Alles in allem hat mich meine 600D bis heute begleitet, tut immer noch zuverlässig ihren Dienst – und ich könnte fast sagen: Es ist die Kamera, zu der ich die größte „Beziehung“ habe. Daher würde ich sie auch nicht weggeben oder für ein paar Taler verkaufen.

    Würde ich sie mir nochmals kaufen?
    In der damaligen Situation: klares Ja.
    Heute? Ich denke nicht. Wenn man eine günstige Einsteigerkamera für kleines Geld sucht, gab es da inzwischen die Nachfolger 650D, 700D, 750D usw., die ebenso nicht mehr viel kosten. Auch die 60D oder 70D findet man oft günstig. Aber: Wenn man ein gutes Angebot in Form einer breiten Objektivauswahl als Zubehör findet – warum nicht? Die Bilder sind gut, und man kann sehr schön in die Welt der Fotografie einsteigen. Man lernt viel, da eben noch nicht alles per KI oder Automatik abgenommen wird. Gesichtserkennung oder gar Tiererkennung? Fehlanzeige. Hohe ISO-Werte? Nach meinen Erfahrungen kaum brauchbar. Da muss man sich schon noch mehr mit Licht und den Einstellungen auseinandersetzen :) .

    Ich bin nicht auf die technischen Daten eingegangen – die kann man zuhauf im Internet finden, wenn man sie benötigt. Dies hier ist meine Erfahrung mit der 600D – nicht als „Specs“, sondern als Kamera, die ich wirklich genutzt habe und gelegentlich immer noch nutze. Sollte sie mal den Kamerahimmel erklimmen, wird sie ein würdiges Plätzchen in der Vitrine finden, denke ich.

    • Canon
    • Kamera
    • Spiegelreflexfotografie
    • Spiegelreflexkamera
    • DSLR
    • Canon EOS 600D
    • 600D
    • Vorheriger Artikel Canon EOS 6D Mark II – Alt, schwer und trotzdem meine Lieblingskamera?

    Kategorien

    1. Über Photografiks 3
    2. Meine Kameras 2
    3. Filter zurücksetzen
    1. Datenschutzerklärung
    2. Kontakt
    3. Impressum

    📸 Folge uns auf:

    Facebook Instagram Flickr

    Shady Design coded & layout by Gino Zantarelli 2024-2025©
    Community-Software: WoltLab Suite™